Jahrestagung der Österr. Unesco-Schulen

 

Einmal jährlich findet für die ReferentInnen der Österreichischen UNESCO-Schulen eine 3-tägige Tagung statt, die die Basis für die Arbeit an den Schulen legt und an der ich als Unesco-Referentin unserer Schule teilnehme. Die Jahrestagungen stehen stets unter einem Schwerpunktthema, mit dem sich die ReferentInnen in Workshops und Vorträgen auseinandersetzen. Wir erhalten Anregungen und Informationen, die wir an unsere Schulen weitertragen. Themen der vergangenen Jahre waren beispielsweise „60 Jahre UNESCO-Schulen“ (Tagungsort war das Stift Melk!), „Global Citizenship Education“, „Sustainable Development Goals“. Initiativen wie das World Peace Game, der World Jazz Day oder die Welterbeausstellung sind bereits aus diesem Input hervorgegangen. Die diesjährige Tagung stand unter dem Motto „Bildung für Mensch und Erde“ und fand im steirischen Mürzzuschlag statt.
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Jahrestagung der Österr. Unesco-Schulen

  Einmal jährlich findet für die ReferentInnen der Österreichischen UNESCO-Schulen eine 3-tägige Tagung statt, die die Basis für die Arbeit an den Schulen legt und an der ich als Unesco-Referentin unserer Schule teilnehme. Die Jahrestagungen stehen stets unter einem Schwerpunktthema, mit dem sich die ReferentInnen in Workshops und Vorträgen auseinandersetzen. Wir erhalten Anregungen und Informationen, die wir an unsere Schulen weitertragen. Themen der vergangenen Jahre waren beispielsweise „60 Jahre UNESCO-Schulen“ (Tagungsort war das Stift Melk!), „Global Citizenship Education“, „Sustainable Development Goals“. Initiativen wie das World Peace Game, der World Jazz Day oder die Welterbeausstellung sind bereits aus diesem Input hervorgegangen. Die diesjährige Tagung stand unter dem Motto „Bildung für Mensch und Erde“ und fand im steirischen Mürzzuschlag statt. Die Tagung begann mit einem Vortrag zur Mürzzuschlager Lokalgeschichte, der uns in die Zeit des Nationalsozialismus führte. Die berührende Lebensgeschichte der Jüdin Herta Reich (geb. Eisler), die vor wenigen Jahren die Namensgeberin der Mürzzuschlager Unesco-Schule, dem Herta Reich Gymnasium, wurde. Es wurde klar wie wichtig es ist, immer wieder auch Einzelschicksale zu betrachten und nicht nur Zahlen und Fakten. Danach referierte DI Gabiet von der ÖBB Infrastruktur AG über das Projekt Semmering-Basistunnel, der das Unesco-Weltkulturerbe Ghega-Bahn etwa ab Mitte der 2020er Jahre entlasten soll. In einer Exkursion durften wir das Baulos Fröschnitzgraben, aber auch Teile der alten Ghegabahn besuchen. Ein reger Gedankenaustausch entstand beim traditionellen „Markt der Möglichkeiten“. Hier haben die ReferentInnen der UNESCO-Schulen die Möglichkeit, ihre aktuellen Schulprojekte vorzustellen und gemeinsam gewonne Erfahrungen bzw. Probleme zu diskutieren. Der Abschlussvortrag widmete sich wie auch in den vergangenen beiden Jahren dem vorrangigen Thema der Unesco, den UN Nachhaltigkeitszielen für 2030, den Goals for Sustainable Development (SDGs) (www.globalgoals.org) . Hier wurde die Rolle der Schulen als Motor des gesellschaftlichen Wandels herausgestrichen. Die SDGs werden uns im täglichen Unterricht und in Projekten in den nächsten Jahren begleiten. An diesen großen Zielen der Vereinten Nationen (UNO) für eine gerechtere, nachhaltigere Welt mitzuarbeiten, ist eine schöne Aufgabe. Ich freue mich über Ideen und Initiativen! Prof. Sommer

Jahrestagung der Österr. Unesco-Schulen

  Einmal jährlich findet für die ReferentInnen der Österreichischen UNESCO-Schulen eine 3-tägige Tagung statt, die die Basis für die Arbeit an den Schulen legt und an der ich als Unesco-Referentin unserer Schule teilnehme. Die Jahrestagungen stehen stets unter einem Schwerpunktthema, mit dem sich die ReferentInnen in Workshops und Vorträgen auseinandersetzen. Wir erhalten Anregungen und Informationen, die wir an unsere Schulen weitertragen. Themen der vergangenen Jahre waren beispielsweise „60 Jahre UNESCO-Schulen“ (Tagungsort war das Stift Melk!), „Global Citizenship Education“, „Sustainable Development Goals“. Initiativen wie das World Peace Game, der World Jazz Day oder die Welterbeausstellung sind bereits aus diesem Input hervorgegangen. Die diesjährige Tagung stand unter dem Motto „Bildung für Mensch und Erde“ und fand im steirischen Mürzzuschlag statt. Die Tagung begann mit einem Vortrag zur Mürzzuschlager Lokalgeschichte, der uns in die Zeit des Nationalsozialismus führte. Die berührende Lebensgeschichte der Jüdin Herta Reich (geb. Eisler), die vor wenigen Jahren die Namensgeberin der Mürzzuschlager Unesco-Schule, dem Herta Reich Gymnasium, wurde. Es wurde klar wie wichtig es ist, immer wieder auch Einzelschicksale zu betrachten und nicht nur Zahlen und Fakten. Danach referierte DI Gabiet von der ÖBB Infrastruktur AG über das Projekt Semmering-Basistunnel, der das Unesco-Weltkulturerbe Ghega-Bahn etwa ab Mitte der 2020er Jahre entlasten soll. In einer Exkursion durften wir das Baulos Fröschnitzgraben, aber auch Teile der alten Ghegabahn besuchen. Ein reger Gedankenaustausch entstand beim traditionellen „Markt der Möglichkeiten“. Hier haben die ReferentInnen der UNESCO-Schulen die Möglichkeit, ihre aktuellen Schulprojekte vorzustellen und gemeinsam gewonne Erfahrungen bzw. Probleme zu diskutieren. Der Abschlussvortrag widmete sich wie auch in den vergangenen beiden Jahren dem vorrangigen Thema der Unesco, den UN Nachhaltigkeitszielen für 2030, den Goals for Sustainable Development (SDGs) (www.globalgoals.org) . Hier wurde die Rolle der Schulen als Motor des gesellschaftlichen Wandels herausgestrichen. Die SDGs werden uns im täglichen Unterricht und in Projekten in den nächsten Jahren begleiten. An diesen großen Zielen der Vereinten Nationen (UNO) für eine gerechtere, nachhaltigere Welt mitzuarbeiten, ist eine schöne Aufgabe. Ich freue mich über Ideen und Initiativen! Prof. Sommer